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Die JOSKIN Gruppe, Spezialist für den Transport und die Ausbringung organischer Düngung, hat sich vorgenommen weiterhin innovativ zu bleiben und bietet von nun an die Möglichkeit seine Produktpalette an Transportfahrzeugen mit elektronisch gesteuerten Antriebsachsen auszustatten!

Früher waren die verfügbaren Leistungen der Schlepper schwächer und machten es nicht immer möglich schwere Lasten zu transportieren oder ungünstige Arbeitsverhältnisse zu überwinden. Die Verwendung von Antriebsachsen ergab sich als beste Lösung um diese Probleme zu beseitigen. Im Laufe der Jahre sind die Leistungen der Schlepper beachtlich gestiegen und der Gebrauch von Antriebsachsen hat mit der Zeit nachgelassen.

Heutzutage werden die beförderten Volumen und Gewichte immer größer, ohne dass sich die Antriebskraft auf der Straße wesentlich verbessert hat. Die Verwendung von breiteren Reifen um die Leistung vom Schlepper auf den Boden zu bringen wurde notwendig, mit der Folge: hohe Kosten und ein wenig befriedigender Gewinn an Antriebskraft. Außerdem ist die Ballastierung der Schlepper mit dem Ziel, die Haftung zu erhöhen, selbstverständlich geworden, was aber zu erheblichem zusätzlichen Bedarf an Kraftstoff und bei schlechterer Lastverteilung zu vorzeitigem Verschleiß von Reifen und Teilen führt.

Als Hersteller von Transportmaschinen sucht JOSKIN dauerhaft nach Lösungen um die Rentabilität seiner Maschinen zu erhöhen und die Probleme bezüglich des Transports zu beseitigen. In der Vergangenheit wurde viel Wert auf eine Verminderung des Leergewichts der Maschine gelegt anhand von neuen Fertigungskonzepten und dem Gebrauch von angepassten Materialien. Parallel dazu hat Joskin seit einigen Jahren eine innovative, „E-Drive“ genannt, Lösung entwickelt.

Diese Technologie soll die Schlepperleistung erhöhen. Das heißt ganz konkret, dass der JOSKIN E-Drive die Schlepperleistung zusätzlich auf zwei Achsen teilweise verteilen wird. Die Zugkraft des Schleppers wird also von der Zugkraft des Anhängers unterstützt. Es ist deshalb nicht mehr nötig das Gewicht auf den Achsen des Schleppers zu erhöhen, um an Bodenhaftung während des Straßentransports zu gewinnen. Dies gilt auch für die Feldarbeiten, die unter nassen und ungünstigen Bedingungen eine hohe Leistung vom Schlepper erfordern.

Neben der Verbesserung der Zugkraft gibt es weitere Vorteile dieser Lösung. Da der Bedarf an Ballastierung sich vermindert hat, ist es nun möglich, das Schleppergewicht zu reduzieren und somit die Bodenverdichtung, den Kraftstoffverbrauch und den Reifenverschleiß stark zu verringern.

Mit dem Gewinn an Antriebskraft durch den E-Drive werden die Verschlechterungen der Bodenstruktur aufgrund von Schlupf oder zu starkem Durchdrehen verringert. Dieser Vorteil ist besonders interessant für die Gülleausbringung. Da die Gülleausbringung nicht jederzeit gesetzlich zulässig ist, ist es möglich, die erlaubten Zeiten maximal zu nutzen, weil unter ungünstigeren Wetterverhältnissen früher und länger gearbeitet werden kann.

Diese Verbesserung der Zugkraft bietet auch eine bessere Ausbringleistung. Es ist nun möglich, mit Fässern mit größerem Fassungsvermögen sowie mit breiteren Ausbringgeräten bzw. Ausbringbalken zu arbeiten. Auch mit geringer Geschwindigkeit können diese größeren Geräte problemlos und optimal arbeiten.

Der E-Drive ist aber nicht auf die Güllefässer beschränkt. Weit gefehlt! Tatsächlich bringt diese Technologie auch Vorteile für verschiedene andere Verwendungen. Jede Maschine mit Antriebsachse kann von diesen Vorteilen profitieren. Die Stalldungstreuer vom Typ Horizon stellen ein gutes Beispiel dar. Da diese aufgrund der Streuteller hinten schwerer sind und sich dieser Effekt noch verstärkt, wenn der Transportboden das Streumaterial zu den Fräswalzen bringt, führt das zu einem Gewichtsverlust auf Höhe der Zugöse. Aufgrund der oben genannten Vorteile kann der E-Drive dieses Problem lösen, ohne den Schleppers zusätzlich zu ballastieren.